Projektbeschreibung "Frechen"

Neubau eines HUF Musterhauses „green[r]evolution“ in Frechen bei Köln mit mediterran anmutender GartenART-Außenanlage.

Die in warmen Farben gehaltene Gartenanlage besticht durch die sensible Materialabstimmung: Die Wege- und Terrassenflächen aus heimischer Grauwacke in Erdtönen, die kreidefarbenen Betonpflastersteine der PKW-Flächen und die sandgelbe Kieselmischung harmonieren gut mit den Fliesen des Innenbereichs.

Eine großzügige Holzterrasse mit Pergola und einem den Carportbereich abschirmenden Rankgitter mit Clematisbepflanzung bilden ein lauschiges Aufenthaltsplätzchen trotz unmittelbarer Nähe zur Autobahn A4.

Drei Gold-Säulenbuchen im Osten des Grundstücks betonen die Vertikale und werden nachts orangefarbig angestrahlt. Einfassungen und Accessoires im trendigen Material Cortenstahl (rostfarben) verstärken den warmen Charakter der Anlage. Das hinter dem Musterhausdorf liegende Industriegelände Frechen verschwindet hinter einem mit Rosen und Gold-Spindelstrauch abgepflanzten Stabgitterzaun. Drei rostige Sichtschutzstelen und eine dekorative Grauwackemauer schirmen den Blick zusätzlich ab.

Blickfang und Solitär des Gartens ist jedoch die große Holzskulptur des Westerwälder Künstlers Jens Röser, der den Moai-Köpfen auf der Osterinsel nachempfunden ist und wie diese eine zeitlose Würde ausstrahlt. Der Autobahn wendet er den Rücken zu und schaut stattdessen Richtung Haus, wodurch man auch aus dem Innenbereich heraus einfach mit ihm Blickkontakt herstellen kann. Ein erhöhtes Staudenbeet mit Cortenstahlbrücke leitet den Blick Richtung hölzernem Moai.

Pflanzungen mit Rot-, Gelb- und Orangetönen umspielen die Grauwacke-, Holz- und Kieselflächen; kleinere Rasenflächen tragen dazu bei, dem kleinen Garten mehr Weite zu geben.

 

Entstehung der Moai-Skulptur

Holzkopf aus dem Westerwald.

Angelehnt an die steinernen Moai-Köpfe der Osterinsel fertigte der Westerwälder Künstler und Bildhauer Jens Röser für GartenART eine hölzerne Skulptur an, die in der neuen Außenanlage des HUF-Musterhauses in Frechen ihren Platz gefunden hat.

Zeitungsartikel vom 19.07.2011