Projektbeschreibung "Neuwied II"

Viel Vor- und viel Familien-Garten.

Nach dem erfolgreich umgesetzten Hausgarten für die Tochter – siehe Projekt Neuwied 1 – wurde die elterliche Außenanlage im gleichen Stil weitergeführt und somit der ganze Freiraum komplettiert.

Der Umbaumaßnahme fielen sämtliche (!) Gehölze und vorhandene befestigte Flächen zum Opfer. Diesem radikalen Entschluss und Mut der Bauherren sei Dank konnten neue Strukturen vollkommen frei entwickelt werden. Ein Gartenoptimum mit ganz neuen Ein- und Ausblicken und einer klar gegliederten Flächen- und Nutzungsaufteilung konnte verwirklicht werden.

Der ungenutzte und rein zweckmäßig gehaltene Vorgartenbereich verwandelte sich in einen hellen, freundlichen, abwechslungsreichen und trotzdem pflegeleichten Wohlfühlort. 

Im Frühjahr wird durch eine flächige Verteilung mit Narzissen und einigen roten Tulpen der Vorgarten zum Leuchten gebracht. Ein schmaler Weg lädt auf kurzem Raum zum Schlendern ein, flankiert von niedrigen Bodendeckern und halbhohen Sträuchern; Blickpunkt bildet ein Zierapfelbaum.

Geschützt von zwei Hauswänden entstand gleich dahinter ein neuer Lieblingsplatz, um den Tag mit der letzten Nachmittags- und Abendsonne ausklingen zu lassen.

Eine geschwungene Mauer aus Muschelkalk gleicht das unterschiedliche Niveau zur Straße hin aus. Der Wollziest mit seinem samtenen Blättern am Fuße der Mauer fühlt sich sichtlich wohl.

Eine runde Terrasse lädt beide Familien – alt und jung – zum gemeinsamen Aufenthalt ein; mehr Privatsphäre und Rückzugsort bietet eine mit einer Sichtschutzwand und mit Palisaden eingefasste Terrasse. Der Strandkorb hat einen Ehrenplatz erhalten.