Projektbeschreibung "Solingen"

Formal gestalteter Hausgarten in Ortsrandlage mit rückseitiger Anbindung an die freie Landschaft und Fernsicht bis Köln und ins Siebengebirge.

Das Grundstück ist eine schmale, sehr lange Fläche, die, bedingt durch die Hauslage im vorderen Drittel des Geländes, eindeutig in zwei Funktionsbereiche geteilt wird.

Der großzügige Erschließungsbereich wird zur Anliegerstraße hin durch eine Rasenfläche eingefasst, welche im Frühjahr, aufgrund der zahlreich gepflanzten Tulpenzwiebeln, zu einem farbenfrohen Spektakel erblüht. Weitere Pflanzbeete mit niedrigen Ziersträuchern entlang des Carports und parallel zur Hausfront lockern die Hofsituation auf. Zwei Weidenblättrige Birnenhochstämme und eine Eibe als Bonsai-Formgehölz unmittelbar neben der Haustür bilden die Solitäre in der Bepflanzung.

Durch ein kleines Holzzauntor, über die Frühstücksterrasse hinweg betritt man schließlich den großen Hausgartenbereich. Dieser ist geprägt von einer geräumigen Südterrasse mit Blick auf den vom Bauherrn geliebten Koiteich. Ein mit Blühsträuchern üppig gestalteter Grünstreifen verhindert die Sicht auf den Wohnbereich im Garten. Die gegenüber liegende Grundstücksgrenze wird durch drei, am Abend durch Bodenstrahler in Szene gesetzte, Säulen-Buchen gefasst.

Zur freien Landschaft hin löst sich die formale Gartengestaltung durch lockere Gehölzgruppen auf. Ein in das Gartenkonzept integriertes Gartenhaus dient als Unterbringung der Teichtechnik und der Gartengeräte.