Spiraea thunbergii – Frühlings-Spiere

Herkunft und Verbreitung

Die Frühlings-Spiere, manchmal auch Gras-Spiere genannt, ist ein kleiner Strauch, der zur großen Familie der Rosengewächse (Rosaceae) gehört. Ursprünglich sind Frühlingsspieren in Japan und China beheimatet. In der Gattung der Spiersträucher gibt es rund 80 Arten, von denen Spiraea thunbergii eine der bekanntesten ist.

Beschreibung

Frühlings-Spieren sind sommergrüne, langsam wachsende Kleinsträucher mit zierlich-eleganten dünnen Trieben. Die locker aufgebauten, breitbuschigen Sträucher werden bis etwa 1,20 m hoch und breit. Die feinen und grasähnlichen Blättchen treiben früh aus und haften auch im Herbst sehr lange; die Herbstfärbung ist gelb bis orangerötlich. Im März/ April bis in den Mai erscheinen die kleinen weißen Blüten in großer Fülle. Bezüglich des Bodens sind Frühlingsspieren anpassungsfähig; sie vertragen sowohl sommerliche Trockenheit recht gut als auch leicht kalkige Böden. Aufgrund ihres frühen Austriebs und ihrer frühen Blüte sind Frühlings-Spieren jedoch dankbar für geschützte Standorte.

Gartengestaltung

Frühlingsspieren sind problemlose, robuste und dauerhafte Vorfrühlingsblüher und sind daher als Ziersträucher weit verbreitet. Im Gegensatz zu vielen anderen Spiraea-Arten vertragen Frühlings-Spieren erstaunlich viel Schatten, was sie in Kombination mit Ihrem frischgrünen Laub und den weißen Blüten für absonnige Standorte im Garten besonders wertvoll macht. Aufgrund ihrer Zierlichkeit sind Spiraea thunbergii auch in sehr kleinen Gärten gut zu verwenden - am schönsten wirken sie zu mehreren in lockeren Tuffs. Die grasähnlichen Blätter und die elegante Erscheinung von Frühlings-Spieren tragen in gemischten Pflanzungen zur Auflockerung bei. Auch als niedrige und schmale Heckensträucher sind sie gut geeignet.