Magnolia stellata - Sternmagnolie

Herkunft und Verbreitung

Sternmagnolien kommen ursprünglich aus Japan und sind heute weltweit als Ziersträucher verbreitet.

Beschreibung

Sternmagnolien sind sommergrüne, langsam wachsende Sträucher mit dichter Verzweigung und rundlich-breitbuschigem Wuchs. Sie werden bei uns im Normalfall etwa 2 bis 3 Meter hoch und ebenso breit. Aus dicht behaarten Knospen erscheinen reinweiße, sternförmige Blüten im März/ April vor dem Laubaustrieb und werden bis zu 10 cm groß. Die Anzahl der Blütenblätter schwankt stark zwischen etwa 15 bis 40. Die Blüten duften angenehm und sind deutlich weniger spätfrostgefährdet als bei der bekannten Tulpenmagnolie.

Sternmagnolien gedeihen am besten an sonnigen und geschützten Standorten auf frischen, leicht sauren Böden. Die hellgrünen, leicht glänzenden Blätter färben sich im Herbst gelb.

Nutzung und Wissenswertes

Sternmagnolien sind frei von Krankheiten und Schädlingen. Die Sorte ‚Royal Star’ ist noch etwas frosthärter als die Wildart und blüht 1-2 Wochen später als diese. Von Magnolia stellata gibt es auch gefüllt blühende Sorten - die wohl schönste ist ‚Chrysanthemiflora’, deren Blüten leicht rosa überhaucht sind.

Gartengestaltung

Sternmagnolien finden auch noch im kleinsten Garten ihren Platz und sind dank ihrer größeren Frosthärte auch für kühlere Lagen geeignet. Blaublühende Frühlingsblüher wie Kaukasusvergissmeinnicht, Sibirischer Blaustern oder Lerchensporn-Arten sind ideale Begleitpflanzen mit ähnlicher Blütezeit.